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Rasenerde: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Rasenerde im Test
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Ob auf dem Fußballfeld oder im heimischen Garten: Grün, dicht und gesund soll der perfekte Rasen sein. Dabei betört er nicht nur mit einer frischen Farbe, sondern auch mit Robustheit und einer pflegeleichten Handhabung. Mit der passenden Rasenerde gelingt das Unterfangen ganz leicht. Um Dich bei Deiner Wahl zu unterstützen, haben wir in diesem Beitrag die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns außerdem aktuellen Rasenerde Tests

Unsere Favoriten

Die beste tierfreundliche Rasenerde: Plantura Bio Rasenerde*
“Die biologische Rasenerde für das gute Gewissen und Tierfreunde.”

Die beste Rasenerde ohne Torf: Neudorff NeudoHum Rasenerde*
“Die torffreie Rasenerde für Umweltbewusste.”

Die beste Rasenerde mit Quarzsand: Floragard Rasenerde*
“Die Spezialerde mit reinem Quarzsand eignet sich perfekt für undurchlässige Böden.”

Die beste Rasenerde mit Mykorrhiza-Pilzen: Keine Produkte gefunden.
“Diese Erde überzeugt mit feuchtigkeitsspendenden Mykorrhiza-Pilzen.”

Die beste Rasenerde für schnelles Wachstum: Compo Rasen Fit+*
“Power für den Rasen durch fünf wachstumsfördernde Bestandteile.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Rasenerde bietet eine hervorragende Grundlage, um Deinem Rasen zu raschem Wachstum, einer satten Farbe und Dichte zu verhelfen. Dabei sollte die Erde bestimmte Eigenschaften mitbringen. Sie sollte locker und durchlässig sein, sowie einen hohen Anteil an Kompost und Humus aufweisen.
  • Umweltbewusste Gärtner sollten auf Torf als Bestandteil verzichten oder eine Variante mit wenig Torf wählen. Der Abbau von Torf wirkt sich ungünstig auf die Natur aus und das Sediment kann den Boden auf Dauer austrocknen und übersäuern.
  • Um die ideale Rasenerde zu finden, solltest Du Dich mit der Beschaffenheit des Bodens vertraut machen. Ein ph-Test gibt Auskunft darüber, welche Eigenschaften der Boden mitbringt und welche Art von Erde er benötigt.
  • Neben Universalerden gibt es auch Produkte mit bestimmten Zusätzen, wie einem speziellen Sand oder einem besonderen Dünger. Hier solltest Du darauf achten, das Produkt nach den Bedürfnissen Deines Bodens auszuwählen.
  • Tierbesitzer dürfen sich über besonders tierfreundliche Rasenerde freuen. Diese ist in der Regel rein organisch und nicht giftig für Haustiere und Gartenbewohner.

Die besten Rasenerden: Favoriten der Redaktion

Wir haben für Dich nach den Rasenerden mit den besten Bewertungen recherchiert. Sicherlich wirst Du in unserer Liste eine Rasenerde nach deinen Wünschen finden.

Die tierfreundliche Rasenerde: Plantura Bio Rasenerde

Was uns gefällt:

  • ungefährlich für Haus- und Gartentiere
  • nur Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs
  • wenig Torf enthalten
  • umweltfreundliche Verpackung, zertifiziert durch den Blauen Engel
  • idealer ph-Wert zwischen 5,2 und 6
  • hergestellt in Deutschland

Was uns nicht gefällt:

  • nicht komplett torffrei
  • nicht sehr ergiebig, 10 – 20 l pro Quadratmeter benötigt

Redaktionelle Einschätzung

Die Bio-Rasenerde von Plantura ist im grünen 40 l Sack erhältlich und kann in mehreren Säcken zu einem Gesamtvolumen von 80 l und 160 l bestellt werden. Dabei handelt es sich um umweltfreundliches Verpackungsmaterial, wie die Zertifizierung durch den Blauen Engel zeigt.

Die Konsistenz der Erde ist locker luftig und sie enthält feine Holzstücke. Laut verschiedener Kundenaussagen ist die besonders feine Struktur der Erde ein Merkmal, das positiv auffällt. Auch der Geruch wird von den meisten Kunden als angenehm natürlich beschrieben.

Tierbesitzer wird freuen, dass die Bio-Rasenerde keine Gefahr für Tiere darstellt und diese direkt nach dem Auftragen den Rasen betreten können. Dies ist möglich, weil das Produkt komplett auf chemische Zusätze verzichtet. Zusätzlich wirbt der Hersteller damit, dass die Erde frei von tierischen Inhaltsstoffen ist.

Für umweltbewusste Käufer ist außerdem interessant, dass diese Erde für den biologischen Landbau zugelassen wurde. Ihr ph-Wert von 5,2 bis 6 schafft zudem optimale Bedingungen für den Rasen. Laut Hersteller sollte die Erde mit einer Schicht von 1 bis 2 cm aufgetragen werden. Ein Sack mit 40 l genügt so für eine Fläche von 2 bis 4 Quadratmeter.

Volumen: 40 l | Preis: 0,42€/ l ph-Wert: 5,2 bis 6 | Bio: Ja | Torffrei: Nein

Die Rasenerde ohne Torf: Neudorff NeudoHum Rasenerde

Was uns gefällt:

  • kompletter Verzicht auf die Zugabe von Torf
  • dadurch laut Hersteller 70 Prozent Einsparung von CO2 (Quelle)
  • rein pflanzliche Inhaltsstoffe
  • unbedenklich für Tiere

Was uns nicht gefällt:

  • keinen Hinweis zur Anwendungsmenge gefunden

Redaktionelle Einschätzung

Die Neudohum Rasenerde wird in eckigen 40 l Säcken mit einem Gewicht von je 30 kg angeboten. Die Erde überzeugt optisch durch eine satte, dunkle Farbe und eine gründlich vermischte Masse. Laut Kundenmeinungen lässt sie sich ohne Probleme aufbringen und wird gerne für Rollrasen verwendet. Auch lässt sie sich nach dem Auftragen gut walzen und verdichten.

Ein hervorzuhebendes Merkmal ist, dass diese Rasenerde komplett ohne Torf auskommt und nur pflanzliche Inhaltsstoffe enthält. So besteht sie zu 5 Prozent aus Pflanzenkohle, die als organischer Dünger fungiert und dem Rasen alle notwendigen Nährstoffe und Mineralien bietet. Diese setzen sich im Klartext zusammen aus:

930 mg Kalium/ l
1,5 mg Salz/ l
140 mg Magnesium/ l
190 mg Schwefel/ l
220 mg Stickstoff/ l

Die Erde ist besonders beliebt bei naturverbundenen Kunden, die nach einer torffreien Alternative ohne chemische Zusätze suchen.

Volumen: 40 l | Preis: 0,40€/ l | Bio: Ja | Torffrei: Ja

Die Spezialerde mit Quarzsand: Floragard Rasenerde

Was uns gefällt:

  • enthält Quarzsand zur Lockerung von Böden und Verhinderung von Staunässe
  • mit Naturdünger Guano für ein kräftiges Wachstum
  • feine Struktur für eine gute Durchlässigkeit des Bodens
  • vergleichsweise niedriger Preis
  • eignet sich zur Neuanlage und Ausbesserung

Was uns nicht gefällt:

  • enthält Torf
  • keine rein biologische Erde

Redaktionelle Einschätzung

Bei der Rasenerde von Floragard handelt es sich laut Hersteller um Spezialerde für die Neuanlage und Ausbesserungen im Rasen. Dabei wurde der Erde speziell Quarzsand beigemischt, welcher als idealer Sand für Rasen gilt. Er sorgt dafür, dass die Erde gelockert wird und Wasser leichter abfließen kann. Dies ist vor allem für besonders lehmige und schwere Böden von Vorteil.

Die Spezialerde enthält den Naturdünger Guano, der den Rasen bis zu 6 Wochen lang nährt. Durch den einzigartigen Mix aus reinem Quarzsand, der feinen Struktur der Erde und dem Dünger eignet sich die Rasenerde von Floragard ideal, um junge Keimlinge beim Wachstum zu unterstützen. Dazu sind folgende Mineralstoffe enthalten:

230 mg Kalium/ l
1 mg Salz / l
110 mg Magnesium/ l
60 mg Schwefel/ l
180 mg Stickstoff/ l

Mit dem 40 l Sack Erde können 2 bis 4 Quadratmeter Fläche bearbeitet werden. Aufgrund ihres geringen Preises ist diese Rasenerde außerdem für Gärtner mit kleinem Geldbeutel attraktiv.

Volumen: 40 l | Preis: 0,27€/ l | Bio: Nein | Torffrei: Nein

Die Rasenerde mit Mykorrhiza-Pilzen: CUXIN DCM AKTIV-ERDE

Keine Produkte gefunden.

Was uns gefällt:

  • mit Mykorrhiza-Pilzen für starkes Wurzelwachstum, auch in Trockenphasen
  • rein biologische Inhaltsstoffe
  • torfreduzierte Mischung
  • enthält organischen Dünger für 100 Tage
  • in kleinen Mengen von 20 Litern erhältlich, praktisch für kleine Ausbesserungen

Was uns nicht gefällt:

  • nicht komplett frei von Torf
  • relativ hoher Preis

Redaktionelle Einschätzung

Was die CUXIN DCM AKTIV-ERDE von anderen Rasenerden unterscheidet sind die darin enthaltenen Mykorrhiza-Pilze. Diese Pilze verbinden sich unterirdisch mit den Wurzeln der Pflanzen, sodass zwischen beiden Lebensformen eine Symbiose entsteht. Diese Verbindung hat für beide Parteien Vorteile.

Der Pilz erhält durch die Pflanze Zucker, den er nicht selbst herstellen kann, da er sich unter der Erde befindet und keine Fotosynthese betreiben kann. Die Pflanze wiederum erhält durch den Pilz Wasser und Nährstoffe aus Bereichen des Bodens, die für ihre Wurzeln zu tief sind. So kann sie auch in Trockenperioden durch den Pilz überleben.

Die CUXIN DCM AKTIV-ERDE beeindruckt auch mit der Wirkung ihres Düngers, der die Erde für 100 Tage versorgt. Weiterhin ist in der Mischung Weißtorf enthalten, der zur Bindung von Wasser beiträgt, sowie Schwarztorffasern, die die Erde auflockern.

Die Erde wird im 20 l Sack mit einem Gewicht von 8 kg verkauft. Zur Neuanlage eines Rasens werden 5 – 10 l pro Quadratmeter Fläche empfohlen. Bei Ausbesserungen und Nachsaat reichen 2 l pro Quadratmeter.

Volumen: 20 l | Preis: 0,75€/ l | Bio: Ja | Torffrei: Nein

Die Rasenerde für schnelles Wachstum: Compo Rasen Fit+

Was uns gefällt:

  • ideale Kombination aus Humuserde und Sand
  • mit Wurzel-Aktivator für verbessertes Wurzelwachstum
  • Dünger und Spurennährstoffe bereits enthalten
  • lockere Struktur für durchlässigen Boden
  • im 20 l Sack zu kaufen, ideal für geringen Bedarf

Was uns nicht gefällt:

  • recht hoher Torfanteil
  • keine rein biologischen Inhaltsstoffe
  • relativ hoher Preis

Redaktionelle Einschätzung

Bei Compo Rasen Fit+ handelt es sich um eine spezielle Erde, die den Boden für die kommende Aussaat vorbereitet. Dabei wird empfohlen, die Erde nach dem Vertikutieren oder Aerifizieren aufzutragen und dann mit der Neuanlage oder Nachsaat des Rasens fortzufahren.

Dabei verspricht das Keimsubstrat perfekte Ergebnisse durch fünf abgestimmte Bestandteile:

  1. Humuserde, die den Rasen mit der notwendigen Feuchtigkeit versorgt
  2. Rasensand, der die Durchlässigkeit des Bodens erhöht und Drainage schafft
  3. Mineralien für ein starkes Wurzelwachstum
  4. Substratdünger für ausgezeichnete Nährstoffversorgung
  5. Spurennährstoffe für einen gesunden, kräftigen Rasen

Compo Rasen Fit+ ist im 20 l Sack mit einem Gewicht von 10 kg erhältlich. Pro Sack kann eine Fläche von 10 Quadratmetern bearbeitet werden. Der Hersteller empfiehlt, die Anwendung im Zeitraum von April bis Oktober durchzuführen, damit die jungen Keimlinge optimal wachsen können. Auch wird ausdrücklich darauf hingewiesen, den Rasen in den ersten drei Wochen regelmäßig zu bewässern, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Volumen: 20 l | Preis: 0,72€/ l | Bio: Nein | Torffrei: Nein

Kaufratgeber für Rasenerde

Du wirst Dich vielleicht fragen, was Rasenerde überhaupt sein soll und ob sie wirklich nötig ist. Im Folgenden erklären wir, was es mit der geheimnisvollen Erde auf sich hat und worauf man beim Kauf achten sollte.

Was ist Rasenerde?

Rasenerde ist ein Produkt, das mit einer bestimmten Mischung an Inhaltsstoffen speziell für die Bedürfnisse von Rasengräsern entwickelt wurde. Der reine Mutterboden verfügt oftmals nicht über die notwendigen Nährstoffe für die Keimlinge oder weist schwierige Verhältnisse auf. Ein Beispiel hierfür wäre ein sehr sandiger oder sehr schwerer, lehmiger Boden.

Tipp: Du kannst die Bodenart bestimmen, indem Du etwas Erde in die Hand nimmst und versuchst, daraus eine Wurst zu formen. Ist diese zu krümelig und locker, handelt es sich um sandigen Boden. Ist sie feucht und glatt, hast Du einen Mischboden. Ist die Wurst feucht und klebrig,  besitzt Du einen lehmigen Boden.

Rasenerde bewältigt diese Probleme und verbessert den Boden, damit der Entwicklung der jungen Gräser nichts mehr im Weg steht. Im Folgenden findest Du eine Tabelle, die Dir eine grobe Übersicht zu den unterschiedlichen Bodentypen und deren spezifischen Eigenschaften gibt.

BodenartEigenschaften
Sandiger Bodenleichte Struktur, arm an Nährstoffen, wenig Speicherkapazität für Wasser
Boden aus Sand und Lehmmittelschwere Struktur, ideal für Pflanzen
Schwerer Tonbodengute Speicherung der Nährstoffe, feucht und sehr dicht; trocknet im Sommer stark aus
Kalkhaltiger Bodenkörnig, hell und durchlässig; neigt zu Trockenheit

Welche Arten von Rasenerde gibt es?

Da jeder Boden unterschiedliche Voraussetzungen mitbringt, gibt es auch Rasenerden, die unterschiedliche Inhaltsstoffe enthalten. So gibt es beispielsweise Rasenerde mit einem speziellen Sand-Gemisch für sehr dichte, schwere Böden. Diese werden durch den enthaltenen Sand aufgelockert. Auch kann Rasenerde speziell für die Neuanlage und Ausbesserungen entwickelt worden sein. In dem Fall beinhaltet die Erde besonders viele Nährstoffe, damit die Keimlinge schnell wachsen können. Zusätzlich weist eine solche Erde eine lockere, krümelige Struktur auf, damit sich die Wurzeln besser ausbreiten und Wasser leichter abfließen kann.

Auch als besonders umweltbewusster Gärtner kommt man auf seine Kosten. So gibt es mittlerweile viele Hersteller, die Rasenerde auf komplett biologischer Basis anbieten und auf chemische Zusätze verzichten. Da solche Erde rein organische Inhaltsstoffe enthält, ist sie auch meist für Tiere ungefährlich.

So mancher Gartenfreund ist vielleicht auch auf der Suche nach einer Rasenerde ohne Torf. Auch hier wird man fündig. Da Torfabbau ein Problem für die Umwelt darstellt, möchten viele Gärtner bewusst darauf verzichten und dürfen sich darüber freuen, dass der Handel auch hier eine gute Auswahl an Rasenerde anbietet, die torffrei ist.

Für wen eignet sich Rasenerde?

Rasenerde kann man jedem empfehlen, der vor einem löchrigen, kargen Rasen steht und sich fragt, wie er diesen aufpeppeln kann. Rasengräser gehören zu den eher anspruchsvollen Pflanzen und benötigen viele Nährstoffe, darunter in erster Linie Stickstoff, sowie einen durchlässigen Boden. Viele Mutterböden weisen nicht die idealen Eigenschaften für Rasen auf. Der Boden ist meist entweder schön locker, dafür aber nährstoffarm, oder er ist gehaltvoll, aber dafür viel zu dicht.

Wer sich nicht sicher ist, ob sein Boden den Ansprüchen von Rasengräsern gerecht werden kann, kann einen Fachmann zurate ziehen, oder anhand von ph-Test und Bodenstruktur selber versuchen herauszufinden, welche Eigenschaften der Boden mitbringt.

Hinweis: Rasenerde enthält in der Regel bereits Dünger, der für die nächsten Wochen nach dem Auftragen ausreicht. Es sollte deswegen direkt nach dem Aufbringen der Erde nicht noch einmal nachgedüngt werden.

Welche Alternativen zu Rasenerde gibt es?

Für anspruchsvolle Rasengräser ist ein nährstoffreicher, lockerer Boden Grundvorraussetzung, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Will man keine Rasenerde kaufen, kann man diese auch selber herstellen. Beachte dabei, dass die Erde zu ca. 50 Prozent aus Kompost, zu 40 Prozent aus Hummus und zu 10 Prozent aus Sand bestehen sollte. Für den Kompost können organische Materialien, wie Kaffeesatz, Bananenschalen, Eierschalen und Gartenabfälle benutzt werden. Bedenke, dass bei Kompost und Humus viele Monate gebraucht werden, bis die zugefügten Materialien von Bakterien und kleinen Tieren zersetzt werden.

Wichtig zu wissen ist, dass Blumenerde nicht als Ersatz für Rasenerde geeignet ist. Blumenerde enthält oft zu vel Dünger und einen hohen Torfanteil, der den Boden austrocknen kann. Außerdem kann sie den Strapazen, denen ein Gebrauchsrasen ausgesetzt ist, nicht standhalten. Wie Du siehst, gibt es kaum überzeugende Alternativen zu Rasenerde. Diese ist schlichtweg am besten auf Rasengräser spezialisiert.

Welche Vorteile hat Rasenerde?

Rasenerde bietet einige unschlagbare Vorteile, die man nicht missen möchte, wenn man sie einmal erkannt hat. Wir bieten Dir in der folgenden Auflistung einen Überblick:

Rasenerde bietet optimale Inhaltsstoffe für Rasen

Rasenerde wurde speziell für die Bedürfnisse anspruchsvoller Rasengräser entwickelt. So beinhaltet die Erde wertvolle Nährstoffe, wie Stickstoff, Phosphor und Kalium, die genau aufeinander abgestimmt werden. Gute Rasenerde überzeugt zusätzlich mit einer wunderbar lockeren Struktur. Diese begünstigt das Wurzelwachstum und fördert den Wasserfluss. So wird Staunässe verhindert und lästigem Unkraut das Leben schwer gemacht. Dieses hat bei den kräftigen Gräsern nämlich keine Chance mehr, sich auszubreiten.

Rasenerde gibt es in unterschiedlichen Ausführungen

Sollen zehn Pakete aus dem Online-Versand besellt werden? Oder darf es ein kleines Päckchen für Ausbesserungen sein? Egal, ob für kleine oder große Flächen, ob für sandigen oder dichten Boden, ob torffrei oder ohne Chemie. Von Rasenerde existieren viele verschiedene Ausführungen und es ist für jeden etwas dabei.

Rasenerde gibt es für jedes Budget

Ob eine kleine Tüte für Ausbesserung gebraucht wird, oder ob man mit teurer Spezialerde nichts dem Zufall überlassen will. Rasenerde gibt es in jeder Preisklasse und für jedes Budget.

Rasenerde spart Zeit und Nerven

Wie war das noch? 40 Prozent Kompost und 30 Prozent Humus? Und was noch? Manchmal ist die Herstellung eigener Rasenerde gar nicht so einfach. Umso erfreulicher ist es, dass es Rasenerde zu kaufen gibt, die seit Jahrzehnten von Profis entwickelt wurde. Selbstverständlich solltest du dennoch bei jedem Produkt genauer hinschauen und dich fachlich beraten lassen oder dich an Kundenmeinungen orientieren. Nichtsdestotrotz spart dir der Kauf von Rasenerde eine Menge investierte Zeit in Recherche und Experimente, sowie Nerven.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Rasenerde?

Ein satter Rasen in frischem Grün lässt die Herzen der Gartenliebhaber höher schlagen. Doch welche Rasenerde bietet sich hierfür an? Die folgende Auflistung bietet Dir eine Übersicht über die wichtigsten Kaufkriterien:

Eigenschaften

Die ideale Rasenerde bringt bestimmte Eigenschaften mit, die perfekte Voraussetzungen für einen gesunden, stabilen Rasen schaffen. Eine solche Rasenerde ist:

  • reich an Nährstoffen
  • wasserdurchlässig
  • strapazierfähig
  • locker

Das Geheimnis dieser Eigenschaften liegt in der richtigen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Durch diese wird das Wurzelwachstum begünstigt und Du kannst Dich dauerhaft an einem gesunden Rasen erfreuen. Die ideale Zusammensetzung der Rasenerde erläutern wir im nächsten Punkt.

Eigenschaften von Rasenerde
Die Eigenschaften der Rasenerde sind entscheidend für ein gesundes Wachstum

Zusammensetzung

Da jeder Rasen je nach Verwendung unterschiedliche Bedürfnisse mitbringt, wird die Zusammensetzung der Erde nicht einheitlich vorgeschrieben. Üblicherweise wird sich Rasenerde aus dem Handel aus ca. 50 Prozent Kompost, 30 bis 40 Prozent Hummus, sowie einem geringen Anteil an Sand zusammensetzen.

Diese Mischung garantiert eine optimale Versorgung des Bodens mit Nährstoffen und beugt der Verbreitung von lästigem Unkraut vor. Zudem sorgt die lockere Erde dafür, dass sich die Wurzeln der Gräser besser ausbreiten. Das Wasser kann so abfließen und hinterlässt keine unschönen Pfützen auf der Rasenoberfläche.

Hinweis: Wenn sich Pfützen auf dem Rasen bilden, hat der Boden eine zu hohe Dichte. Gerade bei Hausneubauten wird der Boden durch schwere Maschinen auf dem Grundstück verdichtet. Aber auch ein hoher Lehm-und Ton-Anteil sind häufige Gründe für Staunässe. Um dem vorzubeugen, sollte der Grund am besten mit Humus und Sand aufgelockert werden. In der Regel sind diese Inhaltsstoffe bereits in Rasenerde enthalten.

Wir haben bei unserer Produktübersicht bereits einige Angaben zu den Nährstoffen veröffentlicht. Mit der folgenden Tabelle erkennst Du, welcher Nährstoff welches Bedürfnis abdeckt.

 

NährstoffEigenschaftMangelerscheinung
Kali umerhöht bei Pflanzen Widerstandskraft gegen Frost und InkeftionenRasen ist anfällig für Trockenheit und Frost, Ränder der Gräser gelblich verfärbt und welk
Stick-stofffördert Wachstum,notwendig für die Bildung von Chlorophyll und folglich für die grüne Farbe der Gräser; verhindert Bildung von Blüten im Grasgelber Rasen mit ausbleibendem Wachstum
Phos-phorfördert das Wachstum, wirkt tief in die Wurzeln; ist normalerweise in genügenden Mengen im Boden vorhandenviolett-rötliche Verfärbung, schwache Wurzeln
Mag-nesi-umbildet mitunter die grüne Farbe der Gräser; meist ausreichend im Boden enthaltengelbe Verfärbung, vor allem an den Spitzen

Torffrei

Auch wenn einige Anbieter großzügige Mengen Torf in Ihre Produkte mischen, solltest Du Deinem Rasen zuliebe auf Torf verzichten oder eine Mischung mit geringem Torfanteil wählen. Warum, erfährst Du im Folgenden.

Torf war lange Zeit ein beliebter Bestandteil von Gartenerde, da er viel Wasser speichert und den Boden lockert. Allerdings ist er arm an Nährstoffen und gibt das Wasser genauso schnell wieder ab, wie er es aufsaugt. Obendrein verändert er den ph-Wert des Bodens und macht diesen sauer. Das mag für einige Blumen- und Pflanzenarten von Vorteil sein, für Rasen ist ein saurer Boden jedoch denkbar ungünstig.

Gerade umweltbewusste Gärtner sollten Torf meiden. Torf wird aus dem Moor gewonnen und braucht sehr viele Jahre, um zu entstehen. Pro Jahr erweitert sich die Torfschicht nur um ca. einen Millimeter. Das ist zum einen problematisch, da das Moor einen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen darstellt und dieser durch die Ausgrabung des Torfs schwindet.

Zum anderen speichert Torf viel CO2 und setzt das selbige auf einen Schlag frei, sobald er aus dem Moor ausgestochen wird. Für das Klima hat das natürlich negative Auswirkungen. Glücklicherweise haben Hersteller heutzutage erkannt, dass Torf in vielen Arten von Gartenerde nicht notwendig ist, und bieten überzeugende Alternativen an.

Da viele Anbieter von Rasenerde nicht ganz auf Torf verzichten wollen, haben wir eine Übersicht erstellt, in der Du die Vorteile und Nachteile für Dich abwägen kannst.

Vorteile von TorfNachteile von Torf
Hohe Speicherkapazität von WasserBei Austrocknung kaum noch Aufnahme von Wasser
Niedriger ph-Wert, ideal für Rasenerdeph-Wert kann den Boden übersäuern
Abbau zerstört Lebensräume
Abbau setzt CO2 frei

ph-Wert

Wie bereits erwähnt, wirkt sich Torf eher ungünstig auf den ph-Wert des Bodens aus und lässt diesen zu sauer werden. Doch welcher ph-Wert ist nun der Richtige für einen gut gedeihenden Rasen?

Ph-Werte gibt es auf einer Skala von 0 bis 14. Dabei gelten Werte unter 7 als sauer und Werte darüber als alkalisch. Um herauszufinden, welche Erde die passende für Deinen Boden ist, bietet es sich an, den Boden zu analysieren. So einen ph-Bodentest kannst Du auch ganz einfach selber durchführen. Als Beispiel für eine solche Durchführung haben wir dir am Ende dieses Abschnittes ein Video mit einer Anleitung hochgeladen.

Man kann allgemein davon ausgehen, dass sandige Böden einen niedrigen ph-Wert aufweisen, während Böden mit hohem Lehm- und Ton-Anteil einen eher neutralen Wert bis 7 erreichen.

Du merkst schon, dass es sich hier um eine ziemlich individuelle Angelegenheit handelt. Je nach ph-Wert sollte Deinem Boden eine Rasenerde-Mischung mit Kalk, Ton oder anderen Stoffen beigefügt werden. Deshalb empfiehlt es sich, den Boden vorab genau unter die Lupe zu nehmen oder einen Fachmann zurate zu ziehen.

Es lässt sich festhalten, dass der ideale ph-Wert von Rasen im Bereich zwischen 5,5 und 7,0 liegt. An diesem Fakt kannst Du Dich orientieren und ein Gemisch finden, das individuell auf Deinen Boden zugeschnitten ist.

Anwendung

Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt Dir die Anwendung der Rasenerde ganz einfach:

  1. Falls Du Deinen Rasen nachsäen möchtest, sollest Du zunächst auf tiefer Stufe deinen Rasen mähen.
  2. Anschließend wird der Rasen mit dem Vertikutierer bearbeitet. So wird Moos und Rasenfilz entfernt und der Boden kann Wasser und Licht leichter aufnehmen. Zudem wird der Boden besser mit Sauerstoff versorgt. Achte allerdings darauf, die Walze des Vertikutierers nicht zu tief einzustellen, damit der Rasen nicht zerstört wird!
  3. Falls kein Rasen besteht, wird die Erde zu Beginn einfach mit einem Aerifizierer aufgelockert. So wird eine optimale Sauerstoffzufuhr gewährleistet.
  4. Nun kannst Du die Rasenerde gleichmäßig auftragen. Die Höhe der Schicht sollte dabei 0,5 bis 2 cm betragen. Achte darauf, auch Höhenunterschiede mit der Erde auszugleichen, um eine gleichmäßig gerade Fläche zu erhalten. Dadurch gelingt später eine gut verteilte Bewässerung.
  5. Jetzt kannst Du die Saat gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Dieser Schritt kann entweder per Hand erfolgen oder Du lässt Dir die Arbeit von einem Streugerät abnehmen.
  6. Da die Samen sehr klein und leicht sind, lassen sie sich schnell vom Wind wegtragen. Deshalb sollten sie noch einmal mit einer Rasenwalze oder einem Rechen in den Boden eingearbeitet werden.
  7. Zu guter Letzt wird der Boden bewässert. Es ist sehr wichtig, dass die Samen in den nächsten Wochen mit genug Feuchtigkeit versorgt werden, um nicht auszutrocknen. Deshalb sollte gerade bei heißem und trockenem Wetter regelmäßig nachgegossen werden.
Vorbereitung des Bodens vor Anwendung der Rasenerde
Vor der Anwendung der Rasenerde sollte der Boden vorbereitet werden.
Tipp: Rasen wird am besten in Monaten gesät, die weder zu kalt, noch zu trocken sind. Mit Ausnahme des heißen Hochsommers ist von April bis Oktober eine gute Zeit zum Säen.

Welche Marken stellen qualitative Rasenerde her?

Von günstigen Eigenmarken bis hin zu Spezialerde hochpreisiger Marken ist vieles im Bereich Rasenerde vertreten. Um Dir die Auswahl zu erleichtern, stellen wir Dir hier die bekanntesten Marken vor:

Compo

Compo bezeichnet sich auf seiner Website zurecht als führenden Anbieter für Garten- und Pflanzenbedarf. Besonders an der Marke ist ihre Bekanntheit im Gebiet der Spezialdünger für professionelle Anwendung.

Plantura

Plantura steht in erster Linie für Nachhaltigkeit und Produkte in Bio-Qualität. Das Unternehmen setzt komplett auf biologische Inhaltsstoffe ohne Chemie und überzeugt jeden Gärtner, der bei Umweltschutz und Wirksamkeit keine Kompromisse eingehen will.

Neudorff

Die Marke Neudorff existiert bereits seit 1854. Das Unternehmen hat sich inzwischen ebenfalls dem Umweltschutz verschrieben und Preise für Klimaneutralität und Nachhaltigkeit gewonnen.

Floragard

Auch Floragard verfügt über eine lange Unternehmensgeschichte. Während die Marke früher auf Torfabbau spezialisiert war, produziert sie mittlerweile gekonnt Linien für torffreie Bio-Produkte.

Wo kann man Rasenerde kaufen?

Rasenerde ist im Prinzip über dort erhältlich, wo auch sonstige Artikel zum Gartenbedarf angeboten werden.

So wird man in Baumärkten und im Fachhandel, aber auch im Online-Versandhandel fündig. Dabei ist das Angebot online natürlich wesentlich umfangreicher als offline und die Produkte lassen sich gut miteinander vergleichen. Wir haben für Dich im Folgenden alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten zusammengefasst:

Vorteile von OnlineshopsNachteile von Onlineshops
Große Auswahl an ProduktenWartezeit bei der Lieferung
einlesbare Kundenbewertungenkeine Beratung durch Fachpersonal
Gute Vergleichbarkeit der Preise, meist auch günstige ProdukteWare nicht physisch greifbar, man sieht nur eine Abbildung
Zeitersparnis, da man bequem von zu Hause aus einkauft
Keine Abhängigkeit von Öffnungszeiten
Vorteile vom FachhandelNachteile vom Fachhandel
Kompetente BeratungWare ist eventuell nicht auf Lager
Ware kann physisch betrachtet und angefasst werdenEinkauf ist recht zeitaufwändig
Bei stationärem Handel kein Mindestbestellwert und keine Versandkosten
Vorteile vom BaumarktNachteile vom Baumarkt
Ware kann physisch betrachtet und angefasst werdenWare ist eventuell nicht auf Lager
Bei stationärem Handel kein Mindestbestellwert und keine VersandkostenEinkauf ist recht zeitaufwändig

Wie viel kostet Rasenerde?

So wie bei vielen anderen Produkten gibt es auch bei Rasenerde große Preisunterschiede. So kann der Preis von 0,14 € pro Liter bis 1 € pro Liter reichen. Gerade wenn man eine große Fläche Rasen säen will, kann da schonmal ein stattlicher Betrag zusammenkommen.

Die gute Nachricht: günstige Rasenerde ist nicht unbedingt schlecht und umgekehrt muss hochwertige Erde nicht teuer sein. Wichtiger als der Preis ist der Inhalt. In schlechter Rasenerde finden sich teilweise grobe Holzstücke bis hin zu kleinen Ästen oder sogar Schimmel.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich am besten bei etablierten Marken umschauen, statt allein den Preis entscheiden zu lassen. Hierzu kannst Du Dich an dem orientieren, was wir unter den Punkten “Zusammensetzung” und “Welche Marken stellen qualitative Rasenerde her?” geschrieben haben.

Wichtiges Zubehör für die Rasenerde

Wenn du Deine Rasenerde auftragen willst, wirst Du einige Gerätschaften benötigen, die Dir bei der Vor- und Nachbereitung helfen. Im Folgenden siehst Du eine Übersicht mit dem gängisten Zubehör.

Rasenlüfter/ Vertikutierer

Wie der Name “Rasenlüfter” schon erahnen lässt, wird dieses Gerät benötigt, um dem Rasen das Atmen zu erleichtern. Die befestigten Messer schneiden vertikal in den Rasen, wodurch auch der Name Vertikutierer (aus dem englischen vertical+cut) entstanden ist. So werden Moos und abgestorbene Gräser entfernt und die Luftzufuhr für den Rasen erleichtert.

Rechen

Sobald mit dem Vertikutierer Moos und Rasenfilz ausgeschnitten wurden, bleiben diese zunächst noch auf dem Rasen liegen. Ein Rechen eignet sich hier wunderbar, um die alten Reste des Rasens, sowie Blätter einzusammeln. Auch kann der Rechen alternativ zum Rasenlüfter verwendet werden. Allerdings ist der Kraftaufwand um einiges größer, sodass sich diese Verwendung des Rechens eher für kleinere Flächen eignet.

Streuwagen

Auch wenn die Aussaat von Rasensamen körperlich weniger anstrengend ist, als alle weiteren Schritte zur Rasenanlage, bringt ein Streuwagen hier Vorteile.
Mit diesem lassen sich die Samen nämlich hervorragend gleichmäßig und schnell verteilen. Zudem bietet ein Streuwagen vielfältige Einsatzmöglichkeiten und kann auch für die Verteilung von Dünger und Streusalz verwendet werden.

Walze

Sind die Samen für den neuen Rasen eingesät, sollen sie auch im Boden bleiben. Eine Rasenwalze schafft hier Abhilfe und bietet gleich mehrere Funktionen:

Einwalzen der Samen in den Boden
Festigung des Bodens
Ausgleichen von Unebenheiten

ph-Bodentest

Wie wir bereits geschrieben haben, solltest Du Dir den ph-Wert Deines Bodens genauer anschauen, um herauszufinden, welche Rasenerde geeignet ist. Hierfür ist ein ph-Bodentest unerlässlich.

Ein solcher Test erfordert keinerlei Vorkenntnisse in Chemie und benötigt nur wenige Minuten. Grob erklärt, wird eine sehr kleine Bodenprobe in ein schmales Glas gefüllt und mit destilliertem Wasser aufgefüllt. Nach Zugabe einer Tablette oder einem Pulver verfärbt sich das Gemisch. Zu guter Letzt vergleicht man die Farbe der Flüssigkeit mit einer beiliegenden Farbtabelle und erkennt so, ob Boden eher sauer oder alkalisch ist.

Gartenschlauch

Damit die jungen Keimlinge im Rasen gut wachsen können, sollten diese vor allem in den ersten Wochen nach der Aussaat regelmäßig bewässert werden. Gerade für große Flächen eignet sich ein Gartenschlauch optimal. Allerdings solltest Du darauf achten, dass der Wasserdruck nicht zu hoch eingestellt ist, damit die Saat nicht weggespült wird.

Gartenschlauch als Zubehör für Rasenerde
Mit dem richtigen Zubehör für Rasenerde gelingt das Auftragen einwandfrei.

Rasenerde Test-Übersicht: Welche Rasenerde ist die Beste?

Um Dir einen Überblick über verschiedene Rasenerde Tests zu geben, stellen wir hier die Ergebnisse der bekanntesten Testportale vor. Leider haben wir zur Zeit keine Tests zu Rasenerde gefunden. Wir werden diese Information aber so schnell wie möglich aktualisieren, sobald entsprechende Ergebnisse veröffentlicht wurden.

TestmagazinRasenerde Test vorhanden?Veröffentlich-ungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestNein
Öko TestNein
Konsument.atNein
Ktipp.chNein

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Rasenerde

Im Folgenden beantworten wir die häufigsten Fragen zum Thema Rasenerde.

Wie viel Rasenerde wird pro Quadratmeter benötigt?

Wie bereits erwähnt wurde, handelt es sich bei Rasenerde um ein sehr individuelles Produkt, welches an den jeweiligen Rasen angepasst sein sollte. Dementsprechend sollten für die Anwendung und die benötigte Menge an Erde auf die Herstellerhinweise geachtet werden. So kann die Menge je nach Mischung teilweise stark variieren.

Es gibt jedoch eine allgemeine Formel, die Du zur Hilfe nehmen kannst.
Als Faustformel zur Berechnung der benötigten Menge Rasenerde gilt:

10 Liter Rasenerde auf einen Quadratmeter Fläche.

Auch wenn Du auf dem Produkt keine genaueren Angaben finden solltest, solltest Du mit dieser groben Regelung ein gutes Mengen-Verhältnis finden.

Warum sollte man Rasenerde nicht mit Blumenerde vertauschen?

Blumenerde ist in den meisten Fällen speziell auf die Bedürfnisse von Blumen konzipiert, die in Töpfen oder Kübeln gehalten werden. Da ihnen dort nur eine geringe Menge an Platz und Erde zur Verfügung steht, muss die Speicherkapazität der Blumenerde für Wasser und Nährstoffe entsprechend groß sein.

Hierfür eignen sich die Wasser-speichernden Eigenschaften von Torf hervorragend, welcher Blumenerde in Mengen von bis zu 90 Prozent zugegeben wird. Für Rasen ist Torf allerdings ungeeignet, da der Boden durch diesen übersäuert und schnell an Feuchtigkeit verliert.

Überdies werden mehr Düngemittel und weitere Zusatzstoffe hinzugemischt, um die Blume im Topf optimal zu versorgen. Für das Wachstum von Rasen ist dies nicht nötig.

Zu guter Letzt würde Blumenerde den Belastungen, denen ein Rasen ausgesetzt ist, nicht standhalten. Um Strapazen durch Kinder, Fußballspiele, Hunde oder Grillfeste auszuhalten, ist Rasenerde eindeutig die bessere Wahl.

Warum lohnt sich Rasenerde?

Rasenerde bildet eine gute Basis für das Wachstum von gesundem Rasen und beugt damit der Verbreitung von Ungeziefer vor.

Der Mutterboden alleine verfügt meist nicht über alle notwendigen Nährstoffe, die das Gras benötigt, um schnell und dicht zu wachsen. Hier schafft die richtige Erde mit ihrer optimalen Zusammensetzung Abhilfe. Zudem besitzt Rasenerde eine lockere Struktur, durch die sich die Wurzeln der Gräser leichter ausbreiten, sowie Flüssigkeit aufnehmen können.

Ist Rasenerde giftig für Haustiere?

Ein Kriterium für gute Rasenerde ist ihre Fülle an Nährstoffen, zu denen beispielsweise Magnesium, Stickstoff und Phosphor gehören. Es gibt Rasenerde, die aus rein organischem Material mit natürlichem Vorkommen dieser Stoffe besteht, und sowohl für Menschen, als auch für Tiere ungefährlich ist.
Einen solchen Standard findet man allerdings nicht bei jeder Rasenerde. Sie kann also durchaus giftig für Tiere sein. Auch hier gilt: um wirklich sicherzugehen, solltest Du Dich beim Hersteller direkt erkundigen.

Für welche Rasenart kann ich Rasenerde verwenden?

Rasenerde kann für alle Rasenarten, wie Zier-, Roll-, Schatten- und normalen Gebrauchsrasen verwendet werden. Schließlich benötigen die Gräser aller Rasensorten die Eigenschaften einer qualitativ hochwertigen Erde. Allerdings sollte für jeden Typ die individuelle Zusammensetzung der Erde beachtet werden.

Kann ich Rasenerde selber mischen?

Ja, Du kannst Deine Rasenerde auch selber mischen. Das hat den Vorteil, dass Du die Bestandteile genau kennst und die Erde an die Bedürfnisse Deines Bodens anpassen kannst. Rasenerde sollte in der Regel zu 50 Prozent aus Kompost, 30 bis 40 Prozent Humus und 10 bis 20 Prozent Sand bestehen.

Wie oft sollte man Rasen nachsäen?

Rasen kann man zweimal im Jahr, nämlich im Frühling und im Herbst, nachsäen. Im Frühjahr hat sich der Rasen meist noch nicht von den Strapazen des kalten, trockenen Winters erholt und benötigt entsprechende Pflege. Auch im Herbst findet man oft einen Rasen vor, der noch vom Sommer verbrannte und kahle Stellen aufweist.

Mit Rasenerde kann man seinen Rasen beim schnellen Wachstum unterstützen und unschöne Löcher ausbessern. Im Gegensatz zur Neuanlage kannst Du bei der Nachsaat etwas weniger Rasenerde verwenden.

Weiterführende Quellen

    • Falls wir Dein Interesse für die Wirkungsweise der Mykorrhiza-Pilze geweckt haben, kannst Du Dich noch einmal genauer darüber informieren: Mehr erfahren
    • Wenn Du Dich für das Projekt “torffrei Gärtnern” interessierst, erhälst Du hier Informationen: Mehr erfahren

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